WINOWA Projekte
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Unsere Projekte - Einblicke, die begeistern...
Jedes unserer Projekte erzählt eine eigene Geschichte: von innovativen Lösungen bis hin zu handwerklicher Präzision. Mit unserer Einblasdämmung im Dachgeschoss,- sowie sämtlichen Hohlkammern in Decken und Wänden, bleibt Ihr Zuhause warm und behaglich. Auch die Kellerdeckendämmung trägt dazu bei, Energie zu sparen und Ihren Wohnkomfort zu erhöhen. Wir setzen bei unseren Dämmarbeiten ausschließlich auf hochwertige Dämmstoffe wie Zellulose, Mineralwolle, SLS und EPS-Granulat. Diese Materialien stammen von namhaften Herstellern und erfüllen sämtliche Anforderungen an Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz. So stellen wir sicher, dass Ihr Gebäude optimal gedämmt wird und Sie langfristig von hoher Energieeffizienz und mehr Wohnkomfort profitieren.
Schauen Sie sich an, wie wir Herausforderungen meistern, kreative Ansätze umsetzen und Ergebnisse schaffen, die begeistern. Lassen Sie sich von unseren Projekten inspirieren und entdecken Sie, was möglich ist, wenn Leidenschaft auf Können trifft.
Dachgeschoss mit kurzem Steg
Dachgeschoss mit Steg
Kerndämmung
Qualitätskontrollen
Kerndämmung
Anlage & Dämmmaterial
Dämmung im Schrägdachbereich
Kerndämmung
Hohlraum im Dielenboden mit Lehmschicht
Dachgeschoss mit Steg
Kellerdeckendämmung trifft Akustik
Dielenboden mit Hohlkammern
Die richtige Dämmstoffwahl: Grundlage für Energieeffizienz, Fassadenschutz und langfristige Qualität
Die Auswahl des passenden Dämmmaterials ist einer der entscheidendsten Schritte für eine effiziente, langlebige und schadensfreie Dämmung. Jedes Dämmmaterial verfügt über spezifische Eigenschaften, die sich unterschiedlich auf Wärmeschutz, Feuchteverhalten und bauliche Stabilität auswirken. Daher ist eine fachkundige und objektive Bewertung unerlässlich, um ein Ergebnis zu erzielen, das langfristig überzeugt und optimal zu den Anforderungen des Gebäudes passt.
Unser Anspruch ist es, als zertifiziertes Unternehmen für Einblasdämmung, für jeden Kunden ein individuell abgestimmtes Dämmkonzept zu entwickeln. Angepasst an Baujahr, Wandaufbau oder ggf. Geschossdeckenaufbau, Feuchtigkeitsbelastung und die gewünschte energetische Wirkung. Nur wenn Dämmstoff und Gebäudestruktur perfekt miteinander harmonieren, entsteht eine Dämmung, die dauerhaft Energie spart, Bausubstanz schützt und ein gesundes Wohnklima sicherstellt.
Für die meisten Fassaden bewähren sich vor allem mineralische oder synthetische, hydrophobe Dämmstoffe, da sie feuchtigkeitsabweisend, formstabil und beständig gegenüber Umwelteinflüssen sind. Organische Dämmstoffe eignen sich aufgrund ihres Feuchteverhaltens und ihrer Schimmelanfälligkeit dagegen meist weniger für geschlossene Hohlräume, auch wenn moderne Entwicklungen und neue Materialkombinationen zunehmend interessante Alternativen bieten.
Welche Dämmstoffe im konkreten Projekt die beste Wahl darstellen, hängt maßgeblich von mehreren technischen und wirtschaftlichen Faktoren ab. Dazu zählen insbesondere:
- Dämmleistung (Wärme- und Kälteschutz) – Effizienz in allen Jahreszeiten
- Kosten und Wirtschaftlichkeit – optimale Balance aus Investition, Fördermöglichkeiten und Einsparpotenzial
- Nachhaltigkeit und Materialökologie -ressourcenschonende und langlebige Lösungen
- Brandschutz – Sicherheit entsprechend aktueller Normen
- Schallschutz – akustische Verbesserung der Wohnqualität, sowie Wohnkomfort
- Rieselfähigkeit und Formstabilität – entscheidend für Einblasdämmungen und geschlossene Fassaden
- Feuchte- und Schimmelresistenz – Schutz der Bausubstanz und Vermeidung von Folgeschäden
Durch eine fundierte Analyse dieser Kriterien stellen wir sicher, dass jeder Dämmstoff nicht nur theoretisch geeignet ist, sondern sich auch in der Praxis langfristig bewährt. So entsteht eine Dämmung, die technisch überzeugt, wirtschaftlich sinnvoll ist und gleichzeitig den bestmöglichen Schutz für IHR Gebäude bietet.
Welche Vorteile bietet Mineralwolle bzw. Glaswolle bei der Kerndämmung von Fassaden?
Mineralwolle, insbesondere Glaswolle gehört zu den meistverwendeten Dämmstoffen in Deutschland. Gerade in Regionen wie Kassel, Korbach oder Diemelstadt, in denen viele Gebäude massive Außenwände und größere Hohlschichten aufweisen, wird Glaswolle oft für die Kerndämmung genutzt. Das Material besteht aus geschmolzenem Altglas und Sand, ist nicht brennbar und bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Moderne Glaswolle überzeugt durch sehr gute Wärmedämmeigenschaften (WLS 035), einen äußerst fairen Preis und die höchste Brandschutzklasse A1. Damit ist sie nicht brennbar und erfüllt sämtliche Anforderungen an sichere und energieeffiziente Gebäude. Produkte hochwertiger Hersteller wie Knauf, ISOVER oder URSA tragen heute den Blauen Engel sowie das RAL Gütezeichen, welche die gesundheitliche Unbedenklichkeit und emissionsarme Verarbeitung bestätigen.
Ein weiterer Vorteil liegt in der idealen Bauphysik: Glaswolle ist hydrophob (wasserabweisend) und gleichzeitig diffusionsoffen. Das bedeutet: Feuchtigkeit kann nicht in die Dämmung eindringen, überschüssige Luftfeuchte kann jedoch nach außen entweichen. Dies schützt die Bausubstanz, reduziert Schimmelrisiken und sorgt langfristig für ein trockenes, gesundes Gebäude.
Bei der Verarbeitung zeigt Glaswolle ihre größten Stärken: Der Dämmstoff lässt sich optimal einblasen, füllt selbst unregelmäßige oder verwinkelte Hohlräume vollständig aus und verdichtet sich formstabil im Mauerwerk. Dadurch entstehen keine Setzungen, keine Hohlräume und keine Wärmebrücken. Es ist ideal für ältere Häuser im Raum Nordhessen gemacht, die vor Jahrzehnten mit Klinker oder zweischaligen Außenwänden gebaut wurden.
Dies ist ein entscheidender Vorteil der Mineralwolle gegenüber rieselfähigen Dämmstoffen wie z.B. expandierten Polystyrol (EPS). Auch beim Austausch von Fenstern bleibt die Glaswolle aufgrund ihrer Formstabilität an Ort und Stelle, ohne auszutreten oder nachzugeben.
Vorteile von Mineralwolle auf einen Blick:
✔ Hydrophob & schimmelresistent
✔ Sehr gute Dämmwerte (WLS 035) – Wärmeleitfähigkeit von 0,035 W/(m*K)
✔ Höchster Brandschutz (Baustoffklasse A1 – nicht brennbar)
✔ Nachhaltig durch Recyclingglas
✔ Formstabil und dadurch setzungssicher – nicht rieselfähig!
✔ Für Fassaden, optimal geeignet
✔ Zertifiziert emissionsarm
✔ Hervorragend für energetische Sanierungen geeignet mit zusätzlichem Schallschutz
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Wofür eignet sich Zellulose als Dämmstoff und wo sollte sie nicht eingesetzt werden?
Zellulose zählt zu den beliebtesten natürlichen Dämmstoffen im modernen Holzbau und überzeugt durch eine hervorragende Ökobilanz, gute Wärmedämmung und starke feuchtigkeitsregulierende Eigenschaften. Hergestellt wird Zellulosedämmung überwiegend aus recyceltem Zeitungspapier, das mechanisch aufgefasert und mit mineralischen Salzen zu einem brandschutzgeprüften Dämmstoff verarbeitet wird. Damit gehört Zellulose zu den ressourcenschonendsten Materialien, die aktuell im Dämmsektor eingesetzt werden. Auch am Ende der Nutzungsdauer bleibt Zellulose nachhaltig: Sie kann vollständig recycelt oder sogar als Pflanzendünger weiterverwendet werden.
Zellulose besitzt die natürliche Fähigkeit, Feuchtigkeit aufzunehmen und zeitverzögert wieder abzugeben. Diese Eigenschaft ist besonders wertvoll in Konstruktionen aus Holz, wie z.B. Holzständerwänden. Hier kann der Dämmstoff seine feuchteregulierenden Vorteile voll ausspielen und trägt zu einem ausgeglichenen, gesunden Raumklima bei. Besonders in Regionen wie Kassel, Korbach oder Marsberg, in denen ältere Gebäude oft unzureichend gedämmt sind, ist Zellulose eine effiziente Lösung für nachträgliche Einblasdämmungen, sowohl im Dachgeschoss, Geschossdecken, Dachschrägen, Kehlbalkenlagen als auch in Hohlräumen wie zum Beispiel im Drempel.
Für das zweischalige Mauerwerk ist Zellulose jedoch nicht geeignet. In geschlossenen Fassaden kann sie Feuchtigkeit zwar aufnehmen, jedoch nicht schnell genug wieder abgeben. Dadurch besteht das Risiko von der Verrottung des Dämmstoffs, Feuchtestau im Hohlraum, sowie einer eingeschränkten Dämmleistung. Aus diesem Grund sollten organische Dämmstoffe niemals in Fassaden eingeblasen werden. Mineralische oder synthetische, hydrophobe Dämmstoffe sind hier bauphysikalisch die sichere Wahl.
Der Brandschutz wird bei Zellulose durch die Zugabe von Borsäure oder alternativen mineralischen Salzen gewährleistet. Diese Zusätze sorgen dafür, dass der Dämmstoff im Brandfall nicht brennt, sondern lediglich glimmt. Dies ist ein wichtiger Sicherheitsaspekt. Gleichzeitig wirken die Mineralien als natürlicher Schutz gegen Ungeziefer. Moderne Hersteller setzen zunehmend auf borfreie Varianten, um maximale gesundheitliche Sicherheit zu gewährleisten.
Zellulose Dämmstoffe sind der Baustoffklasse B2 zugeordnet (normal entflammbar), weisen jedoch durch das Glimmverhalten eine stabile Brandreaktion auf. Mit einer Wärmeleitgruppe von WLS 039 bietet Zellulose solide Dämmwerte im mittleren Bereich.
Zellulose eignet sich hervorragend für:
- Dachböden und oberste Geschossdecken
- Holzständerwände und Holzbaukonstruktionen
- Dielenboden- und Deckenhohlraumdämmung
- Auszublasende Dämmsäcke im Drempel Bereich
- Schallschutzverbesserung in Holzbalkendecken
Durch ihre faserige Struktur legt sich die Dämmung dicht an und verhindert Luftbewegungen innerhalb des Hohlraums. Gerade in Geschossdecken überzeugt Zellulose mit einer sehr guten Schalldämmung und einer homogenen, setzungssicheren Hohlraumfüllung. Gerade im Winter zeichnet sich Zellulose durch seine hervorragenden Dämmeigenschaften aus und dient im Sommer zusätzlich als Hitzeschutz und verbessert dadurch deutlich den Wohnkomfort des Gebäudes. Wird der erforderliche U-Wert durch die Dämmmaßnahme erreicht, ist die Dämmung sogar förderfähig, was sie zu einer besonders wirtschaftlichen Lösung für energetische Sanierungen macht.
Vorteile von Zellulose auf einen Blick:
✔ Ökologisch & nachhaltig – hergestellt aus recyceltem Papier
✔ Feuchtigkeitsregulierend – ideal im Holzbau
✔ Solide Dämmwirkung (WLS 039) – Wärmeleitfähigkeit 0,039 W/(m*K)
✔ Sehr guter Schallschutz durch hohe Rohdichte
✔ Glimmendes Brandverhalten dank mineralischer Salze
✔ Mineralien wirken als natürlicher Schutz gegen Ungeziefer
✔ Preiswerte Alternative bei Dachboden- und Deckendämmungen
✔ CO₂-bewusst – bindet mehr CO₂ als hergestellt wird
✔ Ideal für Altbauten und komplexe Hohlräume sowie hoher Hitzeschutz im Sommer
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Wann ist EPS (Styropor®) die richtige Wahl für eine Kerndämmung im zweischaligen Mauerwerk?
Expandiertes Polystyrol (EPS), häufig bekannt auch als Styropor® ist ein sehr leichtes, rieselfähiges Dämmgranulat, das sich besonders gut für schmale und schwer zugängliche Hohlräume eignet. In vielen Häusern in Nordhessen und Ostwestfalen, vor allem in Orten wie Brilon, Wolfhagen, Kassel oder Korbach, finden sich zweischalige Außenwände mit Hohlschichten unter 5 cm. Genau hier spielt EPS seine größten Vorteile aus.
Der Dämmstoff besteht zu 98% aus Luft und nur zu 2% aus Polystyrol. Dadurch ist er extrem leicht und lässt sich mit sehr wenigen Bohrlöchern pro Etage einblasen. Das Material fließt hervorragend, füllt engste Ritzen und sorgt für eine gleichmäßige Dämmwirkung. Dank seiner Wasserabweisung ist EPS zudem ideal für feuchtere Witterungsbedingungen, wie sie im Raum Kassel und im Waldecker Land typisch sind.
Seine Dämmleistung (WLS 033) zählt zu den stärksten im Bereich der Kerndämmung. Auch wenn EPS ökologisch schlechter abschneidet als Mineralwolle oder Zellulose, kann es durch seine lange Haltbarkeit und positive Energiebilanz nach rund zwei Jahren überzeugen. Besonders für wirtschaftlich orientierte Sanierungen in Altbauten bleibt EPS ein sehr beliebter Dämmstoff.
Ein wichtiges Merkmal: EPS ist normal entflammbar (B2), aber für Kerndämmungen zugelassen und weit verbreitet. Es eignet sich ideal, wenn extrem schmale Hohlschichten vollständig ausgeschöpft werden sollen wie zum Beispiel in Klinkerfassaden mit weniger als 5cm Luftschicht.
EPS eignet sich hervorragend für:
- Klinkerfassaden / zweischaligem Mauerwerk mit sehr schmaler Hohlschicht
- Wärmedämmung, wenn maximale Dämmleistung auf engem Raum benötigt wird
- Sanierungen, bei denen große Rieselfähigkeit entscheidend ist
Trotz seiner ökologischen Nachteile hat EPS durch seine hohe Dämmwirkung und einfache Verarbeitung einen festen Platz im Bereich der Kerndämmung, besonders bei Gebäuden, deren Bauweise andere Materialien an ihre Grenzen bringt.
Vorteile von EPS auf einen Blick:
✔ Sehr hohe Dämmleistung (WLS 033) – Wärmeleitfähigkeit von 0,033 W/(m*K)
✔ Extrem leicht & hervorragend rieselfähig – ideal bei schmalen oder unregelmäßigen Hohlräumen
✔Geringes Eigengewicht – keine zusätzliche Belastung für das Mauerwerk
✔ Schnelle & saubere Verarbeitung – durch wenige Bohrlöcher besonders schonend für die Fassade
✔ Hohe Feuchtigkeitsbeständigkeit – das Material nimmt kaum Wasser auf
✔ Formstabil & langlebig – nahezu unverrottbar und recyclingfähig
✔ Besonders gut geeignet für Klinkerfassaden mit schmalem Hohlraum <5cm
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Welche Eigenschaften hat Perlite als Dämmstoff und wo liegen seine Grenzen?
Perlite ist ein mineralisches, anorganisches Granulat, das durch das Aufblähen von vulkanischem Gestein bei hohen Temperaturen entsteht. Früher wurde es häufig für die Hohlraumdämmung in zweischaligem Mauerwerk verwendet. Heute spielen Perlite eine deutlich kleinere Rolle, da modernere Dämmstoffe meist bessere bauphysikalische Ergebnisse liefern.
In der Verarbeitung ähnelt Perlite stark EPS. Es rieselt sehr gut, kann enge Hohlräume füllen und wird hydrophob imprägniert, um Feuchtigkeitsaufnahme zu verhindern. Gleichzeitig weist es jedoch einige deutliche Nachteile auf. Das Material staubt stark, setzt sich im Laufe der Zeit und bietet mit einer Wärmeleitstufe WLS 042 nur eine mäßige Dämmwirkung. Vor allem die Staubbildung ist bei der Dämmmaßnahme nicht zu unterschätzen und kann ein praktisches Problem sein.
Ein ökologischer Vorteil ist allerdings, dass Perlite rein mineralisch, unverrottbar und gesundheitlich unbedenklich sind, wenn es aus Hohlräumen austritt. Dennoch benötigt es häufig Zusatzstoffe und erreicht bauphysikalisch nicht die Effizienz moderner Alternativen wie Mineralwolle, Zellulose oder SLS20F®.
In Nordhessen und Waldecker Raum begegnen wir Perlite gelegentlich bei Bestandsgebäuden aus den 1960er – 1980er Jahren. Bei Sanierungen prüfen wir die Materialkompatibilität, Schütthöhen und Setzrisiken gründlich. Unsere Empfehlung geht in der Regel allerdings in leistungsfähigere, wartungsarme und langlebige Alternativen für eine zukunftssichere Dämmung. Trotz seiner Nachteile hat Perlite bestimmte Einsatzfelder, in denen es nach wie vor funktionieren kann. Besonders dann, wenn die baulichen Gegebenheiten die Vorteile des Materials unterstützen:
Perlite eignet sich hervorragend für:
- Sanierung von Bestandsgebäuden, in denen Perlite bereits vorhanden sind
- Mineralisch geprägte Bauwerke, bei denen ein rein anorganisches Material gewünscht ist
- Gebäude mit geringer Feuchtigkeitsbelastung, da Perlite hydrophob imprägniert sind
✔ Dämmleistung (WLS 042) – Wärmeleitfähigkeit von 0,042 W/(m*K)
✔ Gute Rieselfähigkeit – füllt schmale Hohlräume zuverlässig
✔ Rein mineralisch – keine organischen Bestandteile, keine Schimmelgefahr
✔ Umweltfreundlich bei Austritt – unbedenklich für Böden und Natur
✔ Nicht brennbar je nach Produktklasse (A1-B2) – verbessertes Brandschutzverhalten gegenüber EPS
Für welche Einsatzbereiche eignet sich SLS20F® und welche Vorteile bietet das Material?
Silikat-Leicht-Schaum (SLS) ist ein moderner, mineralischer Dämmstoff aus geschäumtem Glasgranulat, der sich seit 2004 in Europa etabliert hat. Besonders bei Projekten, in denen Brandschutz, Diffusionsoffenheit und langjährige Formstabilität entscheidend sind. Der Dämmstoff besitzt eine Körnung von 0-3 mm. Diese Struktur sorgt dafür, dass SLS20F® sich beim Einblasen verdichtet, Hohlräume vollständig ausfüllt und nachträglich nicht aus offenen Stellen austritt. Dies ist ein klarer Vorteil gegenüber stark rieselfähigen Materialien wie EPS.
Durch seine mineralische Zusammensetzung ist SLS nicht brennbar (Brandschutzklasse A1), vollständig frei von schädlichen Additiven und besitzt eine beeindruckende Lebensdauer. Dank seiner anorganischen Struktur ist er dauerhaft schimmelresistent. Das macht den Dämmstoff besonders interessant für Sanierungs- und Modernisierungsprojekte in Nordhessen und Umgebung , z. B. im Raum Kassel, Hofgeismar, Wolfhagen und Bad Arolsen, wo verstärkt Wert auf langlebige Dämmkonzepte und erhöhte Brandschutzanforderungen gelegt wird.
Trotz dieser Vorteile hat SLS auch Grenzen: Die Dämmwirkung liegt mit WLS 040 im mittleren Bereich, wodurch der Dämmstoff nicht förderfähig ist. Zudem ist er im Vergleich zu Glaswolle oder EPS deutlich kostenintensiver. Daher kommt SLS vor allem dort zum Einsatz, wo Sicherheit und Materialeigenschaften wichtiger sind als Preis oder maximale Dämmleistung.
SLS ist damit eine hervorragende Option, wenn Brandschutz, ökologische Materialwahl und langfristige Stabilität im Vordergrund stehen, wie etwa bei denkmalgeschützten Gebäuden, massiven Altbauten oder anspruchsvollen Speziallösungen.
SLS eignet sich hervorragend für:
- Sanierungen mit erhöhten Brandschutzanforderungen (A1 – nicht brennbar)
- Objekte mit empfindlichen Bauteilen, bei denen kein späteres Austreten von Dämmstoff tolerierbar ist
- Historische Gebäude, die eine rein mineralische Dämmung bevorzugen
- Spezialanwendungen, bei denen chemiefreie, diffusionsoffene Dämmstoffe gefordert sind
- Projekte in Bereichen mit potenziell höherer Brandlast, wie Doppelhäuser, Wohnkomplexe oder eng bebaute Stadtviertel
✔ Dämmleistung (WLS 040) – Wärmeleitfähigkeit von 0,040 W/(m*K)
✔ A1 – höchste Brandschutzklasse, vollständig nicht brennbar
✔ Diffusionsoffen – reguliert Feuchtigkeit sicher, ohne Schimmelrisiko
✔ Granulatform füllt Hohlräume dicht und verschnittfrei, kein späteres Austreten
✔ Mineralisch und ökologisch unbedenklich, frei von schädlichen Stoffen
✔ Alterungsbeständig und formstabil, kein Setzen wie bei Perliten oder Zellulose
✔ Rieselfreier als EPS, daher geeignet für sensible Fassadenbereiche
Interessiert ? Dann melde dich einfach bei uns!
„Wir sind Ihr verlässlicher Partner aus der Region und setzen alles daran, Ihre Wünsche bestmöglich umzusetzen.“
Fragen & Antworten
Warum lohnt sich eine Einblasdämmung für mein Haus in Kassel und Umgebung?
Dank langjähriger Erfahrung im Bereich Einblasdämmung bieten wir Ihnen eine kompetente Beratung und fachgerechte Ausführung. Bei einem Vor-Ort-Termin führen wir eine Endoskopie Ihres Außenmauerwerks durch, um den Zustand der Luftschicht exakt zu prüfen.
Eine ungedämmte Luftschicht sorgt für eine ständige Luftzirkulation:
Im Winter kühlt die Innenwand schnell aus.
Im Sommer dringt die Wärme ins Haus.
Mit einer Einblasdämmung wird diese Luftzirkulation sofort gestoppt. Das Ergebnis:
Ihr Haus ist effektiv gedämmt
Angenehmes, gleichmäßiges Raumklima
Zusätzlich verbessert sich der Schallschutz
So sparen Sie Heizkosten, erhöhen den Wohnkomfort und profitieren langfristig von einer modernen Dämmung, speziell für Altbauten in Kassel, Diemelstadt, Bad Arolsen und Umgebung.
Was sind die Einsatzgebiete der Einblasdämmung und wo kann mein Haus nachträglich gedämmt werden?
Die Einblasdämmung zählt zu den flexibelsten Dämmmethoden und bietet für zahlreiche Gebäudebereiche eine schnelle, saubere und energieeffiziente Lösung. Egal ob Bestandsgebäude oder Neubau – die Dämmung kann in vielen Bereichen nachträglich eingebracht werden und sorgt für spürbar mehr Wohnkomfort.
Im Folgenden zeigen wir Ihnen die wichtigsten Einsatzgebiete der Einblasdämmung:
1. Zweischaliges Mauerwerk
Besonders bei Häusern aus den 30er- bis 80er-Jahren ist das zweischalige Mauerwerk ein ideales Einsatzgebiet. Die Einblasdämmung wird in den vorhandenen Hohlraum eingebracht, ohne das Mauerwerk zu beschädigen.
Vorteil: Die Fassade bleibt unverändert, während Heizkosten deutlich sinken und Kältebrücken eliminiert werden.
2. Dachgeschossdämmung
Ein ungedämmtes Dachgeschoss verursacht enorme Wärmeverluste. Mit der Einblasdämmung lassen sich Dachböden schnell und kostengünstig nachträglich dämmen – auch bei schwer zugänglichen Bereichen.
Vorteil: Bessere Energieeffizienz, spürbar angenehmeres Raumklima und deutliche Heizkosteneinsparung.
3. Drempel (Kniestock)
Der Drempel, also der Hohlraum zwischen Dachschräge und Außenwand, ist oft eine Schwachstelle in der Wärmedämmung. Durch Einblasdämmung lässt er sich zuverlässig auffüllen.
Vorteil: Keine Kältebrücken mehr in Bodennähe, gleichmäßige Temperaturen im ganzen Raum.
4. Dachschrägen
Auch Dachschrägen können nachträglich gedämmt werden. Der Dämmstoff wird durch kleine Öffnungen in die Gefache eingebracht und verteilt sich lückenlos.
Vorteil: Optimale Dämmung ohne große Bauarbeiten. Perfekt für Dachwohnungen und ausgebaute Dachgeschosse.
5. Holzrahmenbau
Im modernen Holzrahmenbau bietet die Einblasdämmung eine schnelle und effiziente Möglichkeit, Gefache zwischen den Holzständern vollständig auszufüllen.
Vorteil: Gleichmäßige Dämmung ohne Fugen, sehr gute Schalldämmung und ein hervorragender ökologischer Fußabdruck.
6. Hohlräume in Wänden
Viele Bestandsgebäude haben Hohlräume in Innen- oder Außenwänden, die sich mit Einblasdämmung optimal schließen lassen.
Vorteil: Weniger Wärmeverluste, besserer Schallschutz und ein deutlich gesteigerter Wohnkomfort.
7. Hohlräume in Decken & Fußböden
Auch Deckenbereiche – zum Beispiel zwischen zwei Wohneinheiten – lassen sich mit Einblasdämmung ausstatten.
Vorteil: Neben der Wärmedämmung verbessert sich auch der Schallschutz, sodass Geräusche von oben oder unten reduziert werden.
Woher weiß ich, ob mein Haus ein zweischaliges Mauerwerk besitzt?
Ein Hausbesitzer in Diemelstadt war unsicher, ob sein Haus mit zweischaligem Mauerwerk für die Einblasdämmung geeignet ist. Nach einer kostenlosen Beratung und mehreren Probebohrungen an der Außenfassade war schnell klar: Perfekt geeignet! Das Haus weist einen Luftspalt von ca. 7cm im zweischaligen Mauerwerk auf und der Hohlraum ist vollständig. Die Dämmung konnte nach Terminvergabe innerhalb eines Tages eingebracht werden – ganz ohne große Baustelle und Gerüst. Seitdem genießt er angenehme Wärme im Winter und kühlere Räume im Sommer.
Was ist ein zweischaliges Mauerwerk?
In vielen Häusern aus der Bauperiode von 1870 bis in die 1960er Jahre wurde häufig zweischaliges Mauerwerk verwendet. Typischerweise besteht ein 30–34 cm dickes Mauerwerk aus:
Außenschale: ca. 11,5 cm dick
Luftschicht: 6–8 cm
Innenschale: ca. 11,5 cm dick
In manchen Häusern wurde ein Stein quer eingebaut, um Innen- und Außenschale zu verzahnen. Ab den 1930er Jahren kamen Drahtanker zum Einsatz, um die Stabilität weiter zu erhöhen.
Die Bauweise mit Luftschicht brachte damals schon zwei Vorteile:
Materialersparnis – weniger Mauerwerk bei gleicher Wandstärke
Schutz vor Schlagregen – Innenwand wird durch die Außenwand vor eindringender Feuchtigkeit geschützt
Besonders in Altbauten in Kassel und Umgebung lässt sich diese Bauweise oft finden. Wer heute eine Hohlraumdämmung oder Einblasdämmung plant, sollte prüfen, wie dick die Luftschicht ist, um Heizkosten zu sparen und den Wohnkomfort zu steigern.
Zweischaliges Mauerwerk selbst prüfen? Hier eine kurze Anleitung für Hausbesitzer ...
Haben Sie ein älteres Haus in Diemelstadt, Kassel, Paderborn oder Umgebung und möchten prüfen, ob Ihre Außenwände zweischalig sind? Das lässt sich leicht selbst herausfinden.
Mit einem Zollstock können Sie die Wandstärke messen:
Wände mit 32–34 cm oder 44–46 cm Dicke sind meist zweischalig.
Fast jedes Haus älteren Baujahrs in Nordhessen und Umgebung von Kassel hat diese Bauweise.
So gehen Sie wie folgt vor:
Messen Sie an mehreren Stellen und auf unterschiedlichen Etagen, um ein genaues Bild zu erhalten.
Vor einer Dämmmaßnahme führen wir eine Probe durch:
Verwenden Sie einen kleinen Bohrer (Z.B. 12 mm-Bohrer), der mindestens 20 cm lang ist.
Bohren Sie bis zur Luftschicht. (Dies erkannt man sehr leicht, da der Bohrer sich in die Hohlkammer schiebt)
Messen Sie die Einstoßtiefe.
Ziehen Sie die Steindicke und ggf. den Putz ab.
So erhalten Sie die Hohlraumtiefe der Luftschicht.
Mit dieser Methode können Sie unkompliziert feststellen, ob Ihr Haus für eine nachträgliche Dämmung geeignet ist.
Lohnt sich eine Einblasdämmung auch bei älteren Häusern?
Ein Ehepaar aus Warburg stand genau vor dieser Frage. Das Haus war aus dem Baujahr 1935 und schlecht isoliert. Die Heizkosten waren ebenso extrem hoch. Nach der Einblasdämmung konnten sie ihre Heizkostenrechnung um bis zu 30% senken. Nach wenigen Jahren wird sich die Investition komplett amortisieren. Heute erfreuen sie sich über diese kostengünstige Lösung und sagen sich: „Jeden Winter, wenn wir die Abrechnung bekommen, freuen wir uns aufs Neue.“
Entsteht durch die eingebrachte Einblasdämmung Schimmel an meiner Wand?
Auf dem Viehmarkt in Wolfhagen sprach uns eine Hausbesitzerin aus Kassel auf unserem Messestand an: „In meinem Keller habe ich schon mal Feuchtigkeitsprobleme gehabt. Wenn jetzt Dämmstoff in meine Wände kommt, fängt doch alles an zu schimmeln oder nicht?“
Wir konnten sie beruhigen: Das von uns verwendete, zertifizierte Dämmmaterial (Mineralwolle) ist hydrophob, das bedeutet wasserabweisend. Selbst wenn Feuchtigkeit von außen in die Wand gelangen würde, nimmt der Dämmstoff kein Wasser auf. Stattdessen bleibt er formstabil und trocken. Nach erfolgreicher Umsetzung der Maßnahme, nahmen wir zu ihr nach einem Jahr nochmals den Kontakt auf und Ihre Antwort lautete: „Keine Spur von Schimmel an den Wänden und mein Haus ist endlich warm.“
Wirkt die Einblasdämmung wirklich? Ich bin skeptisch und möchte die Wirkung gerne sehen.
Ein Hausbesitzer aus Marsberg war zunächst misstrauisch: „Das klingt alles gut, aber ich möchte Beweise sehen. Wie kann ich sicher sein, dass die Einblasdämmung wirklich wirkt? Mein Nachbar meint, das bringt nichts.“
Nach der Dämmung haben wir im Winter mit der Wärmebildkamera eine Thermografie des Hauses bzw. die Außenwände aufgenommen. Das Ergebnis war eindeutig: Dort, wo zuvor blaue Kältebereiche zu sehen waren, strahlte die Fassade nun gleichmäßig warm. Der Kunde war erstaunt: „Jetzt sehe ich den Unterschied und bin vollkommen zufrieden.“
Wir sind hauptsächlich tätig in: NRW, Hessen und Niedersachsen
Kassel – Baunatal – Melsungen – Hann. Münden – Göttingen – Uslar – Holzminden – Beverungen – Höxter – Brakel – Bad Driburg – Lichtenau – Paderborn – Lippstadt – Soest – Büren – Marsberg – Brilon – Korbach – Bad Arolsen – Diemelstadt – Volkmarsen – Wolfhagen – Warburg – Borgentreich – Trendelburg